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Autor: Sarah Neubauer

Förderung der Mikroelektronik-Forschung im Rahmen von ECSEL

Förderung der Mikroelektronik-Forschung im Rahmen von ECSEL

Das Forschungsprogramm Electronic Components and Systems for European Leadership (ECSEL) verfolgt das Ziel, die europäische Partizipation am Gesamtweltmarktanteil der Mikroelektronik deutlich zu erhöhen. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nimmt bei ECSEL teil. In Folge dessen kann für die Forschung und Entwicklung (FuE) von Elektroniksystemen eine Förderung erhalten werden und zwar besonders dann, wenn diese unter Einbindung von Partnern erfolgt.

Ziele der ECSEL-Förderung

Förderung von Mikroelektronik-Forschung ECSEL DORUCONEine Technologieförderung durch ECSEL verfolgt das Ziel, die teilnehmenden Unternehmen mit Standort Deutschland bzw. Europa nachhaltig zu stärken. Des Weiteren ist eine Beschleunigung des Technologietransfers intendiert, wobei eine Verlagerung aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung erfolgen soll. Daher müssen die durch ECSEL geförderten innovativen Mikroelektronikprojekte den Mehrwert der FuE-Ergebnisse anhand einer geeigneten Anwendung demonstrieren können.

 

Eine weitere Intention der Förderung von Mikroelektronik-Forschung im Rahmen von ECSEL ist es, einen Mehrwert für Deutschland und Europa zu generieren. Daher erfahren Vorhaben, die dies zum Inhalt haben, eine bevorzugte Förderung. Nicht zuletzt möchte ECSEL auch einen nachhaltigen Nutzen für Deutschland und Europa in Bezug auf die Wertschöpfung, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherung schaffen.

Gegenstand der Förderung

ECSEL-förderfähig sind:

  • Innovative und risikoreiche industrielle Vorhaben aus dem Bereich der Forschung und Entwicklung (FuE), die aufgrund ihrer Risikohaftigkeit ohne Förderung nicht realisiert werden könnten
  • Softwareintensive cyber-physische Systeme
  • Forschungsbeiträge aus dem Bereich der Elektroniksysteme und der intelligenten Systeme
  • Nicht ESEL-förderfähig sind dagegen Innovationsprojekte ohne ausschließlichen Fokus auf zivile Anwendung und Nutzung sowie Innovationsprojekte, die auf reiner Grundlagenforschung basieren

Wer ist ECSEL-antragsberechtigt?

Eine ECSEL-Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) können Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland erhalten. Entsprechend ist unter anderem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine Förderung durch ECSEL als partielle Möglichkeit der Finanzierung von Innovationsprojekten möglich. Gleiches gilt für universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Verbund mit Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Forschungseinrichtungen können im Rahmen des Förderprogramms zudem eine Förderung erhalten, wenn sie mit ihrem Projekt nichtwirtschaftliche Interessen verfolgen.

Ablauf des Förderverfahrens

Der Ablauf des ECSEL-Förderverfahrens gestaltet sich wie folgt:

  • In einem ersten Schritt ist eine Projektskizze Diese beinhaltet auch eine Finanzübersicht
  • Die anschließend ausgewählten Skizzen werden zur Einreichung der Gesamtvorhabensbeschreibung aufgefordert
  • Für den Einreichungsvorgang ist der jeweilige Projektkoordinator verantwortlich
  • Sämtliche Dokumente sind in englischer Sprache zu verfassen und einzureichen

Art, Umfang und Höhe einer Förderung durch ECSEL

Förderung Mikroelektronik-Forschung ECSEL DORUCON

Die ECSEL-Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Als Bemessungsgrundlage für Förderungen fungieren die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erwartet eine angemessene Eigenbeteiligung. Diese muss generell mindestens 50% der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten umfassen.

Bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition können die Aufschläge differenziert ausfallen. Dies resultiert in einer höheren Beihilfeintensität. Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen kann zudem eine Projektpauschale gewährt werden. Deren Höhe beträgt 20% der zuwendungsfähigen Projektausgaben.

Förderkonditionen

Voraussetzung für eine ECSEL-Förderung ist zunächst, dass es sich bei dem jeweiligen Innovationsvorhaben um eine industriegetriebene Initiative handelt. Die daraus resultierenden Forschungsergebnisse müssen zudem für eine anwendungsorientierte Umsetzung intendiert sein. Daher ist ein angemessenes Verhältnis aus industriellen und institutionellen Partnern einzuhalten. Unternehmen und Einrichtungen, die eine ECSEL-Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erhalten möchten, müssen so – vor allem in Hinblick auf den Arbeitsaufwand in Personenjahren – ein Verhältnis von mindestens 2:1 vorweisen. Bei Verbundprojekten hat jeweils die Industrie federführend zu agieren.

Weitere ECSEL-Förderkonditionen lauten:

  • Bei Verbundprojekten muss sich der Gesamtarbeitsaufwand auf mindestens 100 Personenjahre belaufen. Die deutschen Partner haben dabei mit mindestens 10% beizutragen
  • Für gemeinschaftlich beantragte Forschungsvorhaben wird ein Projektkoordinator Ernannt wird dieser vom antragstellenden Konsortium. Der Projektkoordinator ist intern und extern für das Projekt verantwortlich
  • Die Aufgaben des Projektkoordinators umfassen mitunter die fristgerechte Einreichung der Projektskizze und des Projektantrags sowie das Festhalten einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung, in der die Zusammenarbeit geregelt ist

Weitere wichtige Informationen zur Mikroelektronik-Forschung im Rahmen von ECSEL

Weitere wichtige Informationen zur Mikroelektronik-Forschung im Rahmen von ECSEL erhalten Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Sie planen ein Innovationsprojekt und interessieren sich für eine Förderung desselben? Wir bieten eine umfassende Innovationsberatung und helfen Ihnen gerne beim Finden des für Sie passenden Förderprogramms – kontaktieren Sie uns!

Auch steht Ihnen jederzeit unser kostenloser Fördercheck zur Überprüfung der Förderfähigkeit Ihres Projektvorhabens zur Verfügung.

Neues ZIM ab 2020

Neues ZIM ab 2020

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Für technologische Innovationsprojekte gewährt es themen- sowie branchenoffen Zuschüsse und macht es somit möglich, aus innovativen Ideen innovative Produkte werden zu lassen. Die aktuell gültige ZIM-Richtlinie ist im Jahr 2015 in Kraft getreten und endet mit Ablauf des Jahres 2019.

Wer kann eine ZIM-Förderung erhalten?

Eine Förderung durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) angedacht und lukrativ. Diese müssen hierfür die geltenden KMU-Kriterien der Europäischen Union (EU) erfüllen. Des Weiteren darf der Jahresumsatz der betreffenden Unternehmen maximal 50 Millionen Euro betragen. Wahlweise darf die Bilanzsumme höchstens 43 Millionen Euro betragen.

Neues ZIM ab 2020 DORUCON

Voraussetzung für eine erfolgreiche ZIM-Förderung ist außerdem das Vorhandensein einer Niederlassung in Deutschland. Zudem darf die Anzahl der Mitarbeiter bei maximal 500 liegen. Kleinunternehmen genießen im Rahmen des Förderprogramms Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gesonderte Konditionen. Für sie kann sich die Stellung eines ZIM-Antrags also besonders lohnen.

Wie kann ich eine ZIM-Förderung erhalten?

Für eine Technologieförderung durch ZIM ist das Stellen eines ZIM-Antrags erforderlich. Hierfür muss folgendes beachtet werden:

  • Die Antragstellung erfolgt beim jeweilig zuständigen Projektträger
  • Spezielle Fristen existieren nicht. Ein ZIM-Antrag kann entsprechend fortlaufend gestellt werden
  • Die aktuell geltende ZIM-Richtlinie läuft zum 31.12.2019 aus
  • Jedoch können auch Innovationsvorhaben mit einem späteren Startdatum eine Förderung durch ZIM erhalten
  • Vor Einreichung des ZIM-Antrags kann eine Projektskizze eingereicht werden. Dies ist jedoch freiwillig, entsprechend nimmt die Skizze keinerlei Einfluss auf die Beurteilung des tatsächlichen ZIM-Antrags
  • Die Projektskizze dient vorrangig dazu, um bestehende Unsicherheiten bezüglich der Förderfähigkeit eines Projektvorhabens zu klären

Was ist die Intention von ZIM?

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) verfolgt insbesondere das Ziel, die Innovationskraft von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie von Forschungseinrichtungen zu stärken. Auf diese Weise soll eine generelle Stärkung der Innovationskraft Deutschlands erfolgen. Außerdem verbessert ZIM so die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und schafft Möglichkeiten für Wachstum.

Nicht zuletzt leistet ZIM wichtige Unterstützung beim Stemmen des finanziellen Aspekts von Innovationsprojekten. Damit trägt das Förderprogramm wesentlich dazu bei, dass aus innovativen Ideen auch innovative Produkte werden. Für Deutschland ist dies von essentieller Bedeutung – immerhin machen Innovationen und innovative Produkte ein Drittel der deutschen Wirtschaft aus.

Formen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM)

ZIM existiert in verschiedenen Formen. Entscheidend ist dabei, ob das Innovationsprojekt alleine oder in Kooperation durchgeführt wird. Entsprechend unterscheidet man prinzipiell vier Arten von ZIM:

  • ZIM-Einzelprojekte
  • ZIM-Kooperationsprojekte
  • ZIM-Kooperationsnetzwerke
  • Forschungsaufträge im Rahmen von Einzel- oder Kooperationsprojekten

Bedingungen einer ZIM-Förderung

Projekte, die durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert werden, weisen in der Regel eine Laufzeit von mindestens sechs Monaten und maximal drei Jahren auf. Für Tätigkeiten im Bereich der Forschung und Entwicklung erhalten Unternehmen so bis 209.000 Euro. Darüber hinaus kann im Kontext der sogenannten DL-Förderung eine zusätzliche Summe von bis zu 25.000 Euro gewährt werden. Diese ist für die Vermarktung des aus dem Projekt resultierenden innovativen Produkts bestimmt.

Die ZIM-Förderung erfolgt als verlorener Zuschuss. Die tatsächlich gewährte Fördersumme hängt von verschiedenen Faktoren ab. Relevant hierfür sind insbesondere die Größe des Unternehmens sowie der Standort desselben. Wichtig ist außerdem, ob das Innovationsprojekt alleine oder in Kooperation durchgeführt wird.

Neues ZIM ab 2020

Mit Ablauf des Jahres 2019, sprich zum 31.12.2019, läuft die derzeit gültige ZIM-Richtlinie aus. Für das neue ZIM gilt folgendes:

  • ZIM ist fest im Koalitionsvertrag verankert
  • Erfahrungsgemäß dauert es bis zum Inkrafttreten der neuen ZIM-Richtlinie etwa fünf Monate
  • Für das neue ZIM sind daher ähnliche Fristen zu erwarten
  • Allen an ZIM interessierten Personen, die ein Innovationsvorhaben mit Beginn im dritten Quartal 2020 planen, empfehlen wir daher, ihren ZIM-Antrag noch 2020 zu stellen.
Neues ZIM ab 2020 DORUCON
Neues ZIM ab 2020

Sie brauchen Unterstützung bei der ZIM-Antragstellung für Ihr Innovationsprojekt? Wir bieten eine umfassende ZIM-Beratung und helfen Ihnen gerne weiter.

Änderungen durch das neue ZIM

Welche Änderungen das neue ZIM mit sich bringt, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Eine verlässliche Aussage hierüber kann erst nach Verabschiedung der neuen ZIM-Richtlinie getroffen werden. Vermutlich wird das neue ZIM im dritten Quartal 2020 in Kraft treten.

Sie haben noch Fragen zu ZIM oder zu sonstigen finanziellen Aspekten Ihres Innovationsprojekts? Kontaktieren Sie uns – gerne helfen wir Ihnen jederzeit beim Klären Ihrer Fragen.

Auch steht Ihnen unser kostenloser Fördercheck zur Überprüfung der Förderfähigkeit Ihres Innovationsvorhabens zur Verfügung.

Förderung des Pilotinnovationswettbewerbs „Energieeffizientes KI-System“

Förderung des Pilotinnovationswettbewerbs „Energieeffizientes KI-System“

Am 29. August 2018 wurde durch das Bundeskabinett die Gründung einer Agentur beschlossen, welche die Förderung von Sprunginnovationen fördert. Damit schafft Deutschland erstmalig einen innovationspolitischen Ansatz zur Förderung disruptiver Innovationen. Im Rahmen des Pilotinnovationswettbewerbs „Energieeffizientes KI-System“ wird so die Umsetzung innovativer Ideen in innovative Produkte aus dem Bereich der Elektronik-Hardware für Künstliche Intelligenz (KI) gefördert.

Ziel der Förderung

Im Rahmen des „Energieeffizienten KI-Systems“ möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Pilot-Wettbewerbe mit besonderer technologischer sowie gesellschaftlicher Relevanz fördern. Eine gesteigerte Energieeffizienz von KI-Systemen ist notwendig, um die wachsende Verbreitung dieser rechenintensiven Technologien gewährleisten zu können. Damit wäre es nicht nur möglich, den stetig wachsenden Energiebedarf von Telekommunikations- und Informationstechnologien zu kompensieren, sondern ebenso wäre die Erschließung von bestimmten Anwendungen, wie etwa die von mobilen Endgeräten, umsetzbar.

Energieeffizientes KI-System DORUCON

Ziel der Technologieförderung von energieeffizienten KI-Systemen ist es entsprechend, die Innovationsdynamik Deutschlands im Bereich der KI-Hardware voranzutreiben. Hierfür ist die Verbindung neuartiger Hardware-Konzepte mit den dazugehörigen Software-Komponenten, welche dazu fähig sind, den Energieverbrauch der Systeme der Künstlichen Intelligenz deutlich zu senken, intendiert. Der Pilotinnovationswettbewerb „Energieeffizientes KI-System“ soll dabei das bereits vorhandene Potential der Forschungskompetenz zur KI-Hardware in Deutschland aufzeigen, genauso jedoch Möglichkeiten für neue Ideen und Innovationen schaffen.

Gegenstand der Förderung

Für die Förderung im Kontext des Pilotinnovationswettbewerbs „Energieeffizientes KI-System“ gelten die folgenden Bedingungen:

  • Förderfähig sind Einzelvorhaben oder Verbundvorhaben von bis zu zwei Partnern aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
  • Bis zum Stichtag sind Skizzen einzureichen, die von einem Gutachtergremium geprüft werden
  • Von den eingereichten Projektskizzen werden bis zu zehn ausgewählt
  • In einer einjährigen Wettbewerbsphase wird dann parallel an der Umsetzung in den Kategorien FPGA-System und ASIC-Design gearbeitet
  • Anschließend erfolgt eine Evaluierung der Ergebnisse sowie die Bekanntgabe der Wettbewerbsgewinner auf einer Abschlussveranstaltung
  • Das Vorgehen ist frei wählbar, denkbar sind etwa FPGA- oder ASIC-Ansätze bis hin zu neuromorphen Architekturen
  • Nicht förderfähig sind dagegen Lösungen, die ausschließlich auf die Optimierung von Software-Komponenten abzielen und/oder kommerziell erhältliche Hardware-Systeme in unveränderter Form nutzen

Wer kann eine Förderung für innovative KI-Hardware erhalten?

Eine Förderung durch den Pilotinnovationswettbewerb „Energieeffizientes KI-System“ können Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen erhalten. Voraussetzung ist dabei, dass das geplante Vorhaben nicht im wirtschaftlichen Bereich angesiedelt ist. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist zudem daran interessiert, Hochschulen der angewandten Wissenschaften verstärkt zu einer Teilnahme an der Forschungsförderung anzuregen. Sie werden deshalb nachdrücklich dazu aufgefordert, sich am Pilotinnovationswettbewerb „Energieeffizientes KI-System“ zu beteiligen.

Art, Umfang und Höhe der Förderung von energieeffizienten KI-Systemen

Zuwendungen werden im Weg der Projektförderung gewährt. Die Förderung erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Die zuwendungsfähigen Kosten umfassen unter anderem die Kosten für Personal, Reisetätigkeiten, Verbrauchsmaterialien und unter Umständen auch die Kosten für die Vergabe von Aufträgen. In begründeten Ausnahmefällen sind außerdem die Ausgaben für Investitionen förderfähig.

Weitere Förderkonditionen

Für die weiteren Förderkonditionen im Rahmen des Pilotinnovationswettbewerbs „Energieeffizientes KI-System“ gilt:

  • Die Verbundpartner stellen sicher, dass bei Verbundvorhaben keine indirekten, mittelbaren Beihilfen an Unternehmen fließen
  • Bevor eine Förderentscheidung über ein Verbundvorhaben getroffen wird, muss prinzipiell eine Übereinkunft über weitere durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgegebene Kriterien nachgewiesen werden
  • Zur Durchführung von Erfolgskontrollen müssen die hierfür benötigten Daten dem BMBF oder sonstigen beauftragten Institutionen durch den Zuwendungsempfänger mitgeteilt werden

Zusätzliche Informationen zur Förderung des Pilotinnovationswettbewerbs „Energieeffizientes KI-System“

Weiterführende Informationen zur Förderung von KI-Hardware im Rahmen des Pilotinnovationswettbewerbs „Energieeffizientes KI-System“ finden sich hier.

Sie planen ein Innovationsvorhaben und benötigen Hilfe bei der Beantragung von Zuschüssen? Kontaktieren Sie uns – wir bieten eine Innovationsberatung mit umfassendem Full-Service.

Alternativ steht Ihnen auch unser kostenloser Fördercheck zur Überprüfung der Förderfähigkeit Ihres Innovationsvorhabens zur Verfügung.

7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“: Nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung

7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“: Nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung

Mit Ende des Jahres 2022 stellt Deutschland die Stromerzeugung durch Kernenergie ein. In den darauf folgenden Jahren wird es daher notwendig sein, für eine sichere Stilllegung zu sorgen, welche darüber hinaus in technisch-wissenschaftlicher Hinsicht kompetent begleitet wird. Deshalb fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Förderung nuklearer Sicherheits- und Entsorgungsforschung im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms „Innovationen für die Energiewende“.

Was fördert das nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschungsprogramm?

Die nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung innerhalb des 7. Energieforschungsprogramms „Innovationen für die Energiewende“ fördert drei Themenschwerpunkte. Dabei handelt es sich um die Reaktorsicherheitsforschung, die Entsorgungsforschung sowie um die Endlagerforschung. Das Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert in diesen Bereichen jeweils die anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Bei größeren Forschungsprojekten ist zudem die Förderung von Begleitstudien, wissenschaftlichen Querauswertungen und Analysen möglich.

Wer wird gefördert?

Intention des durch die Bundesregierung geschaffenen Energieforschungsprogramms ist es, die Energiewende als gesamtgesellschaftliche Herausforderung erfolgreich zu bewältigen. Die nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung ist dabei ein Unterprogramm des BMWi-Programms „Innovationen für die Energiewende“. Das Programm fördert vor allem die Entwicklung, die Demonstration und die angewandte Forschung innovativer Energietechnologieprojekte.

Eine Technologieförderung durch die nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung lässt sich erhalten für:

  • Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung
  • Universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Gewerbliche Unternehmen und Gebietskörperschaften mit Entwicklungs- und Forschungskapazitäten in Deutschland

Unternehmen, die sich nach geltendem EU-Recht in Schwierigkeiten befinden, sind im Rahmen der nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung dagegen nicht antragsberechtigt.

Beantragung der BMWi-Förderung

Um eine Förderung durch das BMWi-Programm zu erhalten, ist eine Antragstellung notwendig. Diese kann seit Januar 2019 durch das Einreichen von Skizzen erfolgen. Ebenso können seither Forschungsthemen für das nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eingereicht werden. Die Bewerbung erfolgt unmittelbar bei dem jeweiligen Projektträger, welcher durch das BMWi beauftragt wird. Einreichungsfristen für die nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschung innerhalb des 7. Energieforschungsprogramms „Innovationen für die Energiewende“ sind nicht festgelegt. Eine Einreichung von Skizzen, Themen und Anträgen kann damit jederzeit erfolgen.

Förderkonditionen

Um eine Technologieförderung durch das 7. Energieforschungsprogramm „innovationen für die Energiewende“ zu erhalten, müssen Antragstellende diverse Kriterien erfüllen. Dazu gehören:

  • Die Befähigung, Forschungsaufgaben in personeller und materieller Hinsicht erfolgreich durchführen zu können. Dies muss in geeigneter Form, beispielsweise durch bereits erfolgte, einschlägige Projekte, nachgewiesen werden
  • Gewährleistung der bestmöglichen Verwertung der Forschungsergebnisse
  • Definition eines Verwertungsplans bei der Antragstellung für das nukleare Sicherheits- und Entsorgungsforschungsprogramm
  • Bei Verbundprojekten: Aufsetzen einer Kooperationsvereinbarung und Bestimmung eines Koordinators, der die Funktion des Ansprechpartners übernimmt

Die Kooperation mit ausländischen Partnern ist ausdrücklich erwünscht und wird entsprechend unterstützt.

Weitere Förderbedingungen der nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung des Energieforschungsprogramms

Das Antragsverfahren innerhalb der nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung des 7. Energieforschungsprogramms „Innovationen für die Energiewende“ verläuft zweistufig. Es umfasst mit der Stufe eins zunächst die Einreichung der Skizzen als Basis für die Bewertung der Förderaussichten. Wird die Skizze daraufhin als förderfähig erachtet, wird eine Empfehlung zur Antragstellung ausgesprochen. Stufe zwei beinhaltet dagegen die konkrete Einreichung der vollständigen Antragsunterlagen. Sie endet mit der Bewilligung oder Ablehnung des formellen Antrags durch den jeweiligen Projektträger. Das Zurückziehen von Skizzen oder Anträgen ist zu jedem Zeitpunkt des Antragsverfahrens möglich und beendet dieses.

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen und Bemerkungen zur nuklearen Sicherheits- und Entsorgungsforschung des 7. Energieforschungsprogramms „Innovationen für die Energiewende“ finden sich hier.

Sie interessieren sich für eine Förderung durch „Innovationen für die Energiewende“ oder eines anderen Förderprogramms, benötigen jedoch Hilfe bei der Antragstellung? Kontaktieren Sie uns – wir helfen Ihnen gerne weiter und bieten eine Innovationsberatung mit umfassendem Full-Service.

Alternativ können Sie mit unserem kostenlosen Fördercheck schnell und unverbindlich die Förderfähigkeit Ihres Innovationsvorhabens überprüfen.

Finanzierung von Innovationsprojekten

Finanzierung von Innovationsprojekten

Die deutsche Wirtschaft profitiert maßgeblich von Innovationen. Die Realisierung innovativer Projekte ist allerdings nicht nur zeit- und arbeitsintensiv, insbesondere birgt sie auch ein finanzielles Risiko. Damit entsprechende Vorhaben dennoch erfolgreich durchgeführt werden können, kann aus verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten gewählt werden und das Innovationsprojekt so unter anderem mit Hilfe von Fremdkapital oder Zuschüssen finanziert werden.

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